Huhu – habt ihr eigentlich was gemerkt? Die Hintertür quietscht nicht mehr. Und wer ist Schuld daran? Ein E-Techniker! Kinder, das geht doch nicht. Da sitzen tausend Maschbauer (mich eingeschlossen) im Lernraum, und der, der auf die Idee kommt, eine Ölkanne in die Hand zu nehmen, ist ein E-Techniker. Danke, Boernson.

Wir neigen uns dem Ende des Semesters zu, in den nächsten Wochen gibt es (mal abgesehen vom positiven Einfluss des grünen Teppichs auf das Gemüt) keinen Grund mehr, den Lernraum zu besuchen. Für alle Lernraumabhängigen (gewollt oder ungewollt) habe ich ein Foto des Teppichbodens gemacht. Ihr könnt es als Hintergrundbild verwenden oder tausend Mal ausdrucken und euch einen Teppich draus machen.

Für alle Lernraum-Anfänger ein kleiner Tourguide:

1. Um Plätze zu bekommen, kommt früh. Vor allem, wenn noch viele Mediziner drin sitzen, also am Anfang der Semesterferien. Vor allem am Wochenende.

Keinen Platz mehr bekommen? Dann soll keiner einen haben!!!

2. Setzt euch nicht unbedingt neben Menschen mit einem Notebook, erst recht nicht, wenn das Notebook von Gericom ist. Solche Dinger sind nämlich sehr laut. Oder jemand hat (absichtlich oder unabsichtlich) vergessen, die Windows-Sounds auszumachen und nicht nur der Benutzer sondern gleich der ganze Lernraum wird vom Windows XP - Klavier begrüßt. Wer hasst das nicht.

3. Nicht alle Frauen, die mit laut hörbaren Absatzschuhen und vibrierendem Handy zum Ausgang rennen um bereits 5 Meter vor der Tür anzunehmen und „HALLOOOO?“ zurufen, sehen gut aus, manchmal lohnt es sich, den Kopf unten zu lassen. Das gleiche gilt, liebe Frauen, natürlich auch für Männer. Die haben allerdings meistens keine Absätze.

4. Mögt folgende Personen am Besten gar nicht: absichtlich-laut-Blätterern und absichtlich-laut-Taschenrechnerbenutzern. Solche Leute freuen sich anscheinend so, dass sie in einer besonders produktiven Phase sind, dass sie dabei die Kontrolle über ihre haptischen Fähigkeiten verlieren. Indem sie die Tasten ihres Taschenrechners mit Impulsen belasten, die weit größer sind als nötig (haben wir an dieser Stelle etwas Mitleid mit Medizinern oder Architekten: sie benutzen Taschenrechner fast nie). Indem sie ganz besonders schnell nach einer Formel blättern. Die produktive Phase könnte ja ganz besonders schnell wieder vorbei sein. Setzt euch dementsprechend nicht neben diesen Menschen:

Quält unschuldige Taschenrechner: ein schuldiger Architekt.